Description: Amygdalin oder Laetrile? Vitamin B17 als Krebs Heilmittel, ist eines der kontroversesten Mittel in der alternativen Krebstherapie. Schon seit den 50er Jahren bekannt, wurde das Mittel Ende der 70er Jahre von der FDA (Food and Drug Administration) der amerikanischen Arzneimittelzulassungsbehörde verboten. Grund war die Toxizität durch das Zyanid, das im Zuge der Leatrile Therapie freigegeben…
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Sind Laetrile und Amygdalin das Gleiche?

Amygdalin oder Laetrile? Vitamin B17 als Krebs Heilmittel, ist eines der kontroversesten Mittel in der alternativen Krebstherapie. Schon seit den 50er Jahren bekannt, wurde das Mittel Ende der 70er Jahre von der FDA (Food and Drug Administration) der amerikanischen Arzneimittelzulassungsbehörde verboten.

Grund war die Toxizität durch das Zyanid, das im Zuge der Leatrile Therapie freigegeben wird. Glücklicherweise ist man sich in Deutschland der Heilkraft dieses natürlichen Heilmittes bewusst.

Doch worin besteht der Unterschied zwischen Amygdalin (Vitamin B17) und dem eher unbekannten, dennoch oft im gleichen Atemzug genannten, Laetrile?
Amygdalin ist eine natürlich vorkommende, pflanzliche Verbindung, die unter anderem in den bitteren Kernen der Aprikose zu finden ist. Es gehört zu den zyanogenen Glykosiden und setzt bei der enzymatischen Spaltung Zyanid frei. Diese Spaltung findet glücklicherweise nur in von Krebs befallenen Zellen statt, da diese Zellen einen extrem hohen Anteil des Beta-Glucosidase Enzyms haben, welches verantwortlich für die Teilung ist. Das freigesetzte Zyanid zerstört die Krebszelle von innen, es bleibt bloß Narbengewebe übrig.
Laetrile ist eine gereinigte semisynthetische Form des Amygdalins und ist ein Akronym aus dem engl. LAEvorotatory und mandeloniTRILE. Anders als Amygdalin, ist es in der Dosierung genauer, da es unter pharmazeutischen Bedingungen hergestellt wird. Daher nutzen Ärzte bei der Krebstherapie Laetrile, selbst wenn die Rede von Vitamin B17 ist.

Der Besuch eines Arztes sollte der Leatrile Therapie immer vorangehen!

In der Laetrile Therapie wird das Heilmittel, je nach benötigter Therapie, über 1-2 Wochen einmal täglich intravenös verabreicht. Dies geschieht in der Praxis des behandelnden Arztes, unter Aufsicht geschulten Personals. Die Patienten dürfen im Anschluss der Sitzung nachhause gehen, die Infusion geschieht somit ambulant. Nach solch einer Laetrile Therapie erfolgt eine Statuskontrolle, um den weiteren Therapieverlauf mit dem Patienten abzustimmen.

Selbstbehandlung statt ärztlich überwachter Leatrile Therapie.

Da Vitamin B17 in bitteren Aprikosenkernen enthalten ist, liegt die Überlegung nahe, sich bei Krebs einfach selbst zu therapieren. Dies wird nicht unbedingt empfohlen und sollte immer vorab mit einem Arzt besprochen werden, da der Körper bei einer Therapie trotzdem Gewaltiges zu leisten hat und gewisse Vitaminpräparate sowie Immunsystem unterstützende Nährstoffe verabreicht werden müssen. Außerdem ist eine Ernährungsumstellung in den meisten Fällen sinnvoll.

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